Kirschblüten-Sirup – Low Carb

Kirschblütensirup

Am letzten Wochenende war ich bei meinen Eltern zu Besuch und hatte wieder einmal etwas Zeit meine alte Heimat zu genießen. In diesem Jahr blüht der Kirschbaum in ihrem Garten besonders schön. Er hat es wohl toll gefunden, dass mein Papa ihn im letzten Herbst von allerlei unnötigen Ästen befreit hat. Und so hat er sich zu einem echten Prachstück entwickelt. Ihr liebe Kirschblüten, doch leider bin ich auf Kirschen total allergisch. Nach einem sehr unschönen Erlebnis vor einigen Jahren traue ich mich gar nicht daran, sie auch nur zu probieren. Außerdem machen uns die reichlich vorhandenen Vögel immer wieder einen Strich durch die Rechnung uns fressen uns die Kirschen vor der Nase weg.

Warum also in diesem Jahr nicht mal die Kirschblüten nutzen? Gesagt, getan – und so machte ich mich auf die Suche nach einem Rezept für Kirschblüten-Sirup. Dank eines tollen Tipps von Katia von Katja kocht, bin ich mit dem Sakura Sirup von Bento Daisuki auch schnell fündig geworden.

Sirup aus Kirschblüten

Durch meine Test mit Rhabarber-SirupZitronenmelisse-Sirup und Holunderblüten-Sirup aus dem letzten Jahr weiß ich, dass man den Zucker in den Rezepten 1:1 mit Xucker ersetzen kann. Das klappt ganz wunderbar. Bei den Blüten habe ich etwas mehr genommen. Etwa 3-4 Handvoll vom Baum, dann passt es von der Menge her wenn Ihr die Blüten abgezupft und von den Stielen befreit habt. Hier könnt Ihr je nach gewünschter Geschmacksstärke variieren.

Sarah hat in Ihrem Rezept die Kirschblüten im Sirup gelassen. Ich habe sie lieber herausgefiltert. Ganz einfach, weil die „deutschen“ Kirschblüten nach dem Kochen nicht mehr schön aussahen wie die Sakura Blüten.

Ihr solltet auch die Blüten so schnell wie möglich nach dem abzupfen weiter verarbeiten, da sie sehr empfindlich sind und schnell in sich zusammen fallen. Natürlich solltet Ihr sie von Hand verlesen, damit nicht versehentlich kleine Käfer, Ameisen oder ähnliches mit in den Topf kommen. Abspülen lassen sich die Blüten leider nicht wirklich, aber da sie gekocht werden sollte es hygiene-technisch keine Probleme geben.

Wichtiger ist es da , die Flasche oder das Gläschen, in das der Sirup kommen soll, gut zu desinfizieren. Damit Ihr lange Freude an Eurem Kirschblüten-Sirup habt.

Den Sirup könnt Ihr übrigens nicht nur mit Wasser, Wein oder Sekt verdünnt trinken, er macht sich auch herrlichen auf Desserts und Süßspeisen.

Kirschblüten
Kirschblueten
Kirschblueten gekocht
Kirschbluetensirup
Kirschblüten-Sirup

Schild Kirschbluetensirup

Mit diesem Beitrag nehme ich auch am wöchentlichen Blogevent #Sonntagsglück von Soulsister meets friends teil. Dort könnt Ihr viele tolle Beiträge entdecken. Schaut doch mal vorbei.

Und nun wünsche ich Euch viel Spaß beim ausprobieren!

Kirschblütensirup

Kirschblüten-Sirup

Gericht: Basics, Geschenkideen, Getränke
Vorbereitungszeit: 10 Minuten
Zubereitungszeit: 25 Minuten
Arbeitszeit: 35 Minuten
Portionen: 250 ml Sirup
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Zutaten

  • 2-3 Handvoll Kirschblüten
  • 200 g Xucker*
  • 200 ml Wasser
  • 2 EL Zitronensaft

Anleitungen

  1. Als erstes das Wasser und den Xucker in einen Topf geben und erhitzen, bis sich der Xucker aufgelöst hat.

  2. Nun den Zitronensaft hinzu geben.

  3. Die handverlesenen und von Stielen befreiten Kirschblüten hinzu geben und alles zum Kochen bringen.

  4. Nun muss der Sirup ca 20-25 Minuten bei geöffnetem Deckel vor sich hin köcheln.

  5. In der Zwischenzeit ein oder mehrere Gläschen oder Flaschen mit Schraubverschluss schön heiß waschen oder für einige Minuten bei 100°C in den Backofen geben, um sie zu desinfizieren.

  6. Wenn der Sirup die gewünschte Konsistenz hat, diesen durch ein Sieb in die Gläschen oder Flaschen geben, den Deckel aufschrauben und sofort auf den Kopf stellen. So verschließen sich die Behältnisse und die Sirup ist länger haltbar.

  7. Nach einer Weile das Glas oder die Flasche wieder umdrehen und abkühlen lassen.

 

Ebenfalls auf der Speisekarte...

2 comments

    1. Hallo liebe Heigo,

      Okay, wie kann man den Geschmack beschreiben. Vielleicht einen kleinen Hauch von Kirsch, aber eher nach Honig. Ja, ich glaube Honig trifft es am ehesten.

      Und Xucker ist ein „Zucker-Ersatzstoff“ – für die Low Carb Ernährung. Ich verwende meistens Erythrit, da Xylit für unseren Hund giftig ist. Man kann das Ganze 1:1 ersetzen, Du kannst also die gleiche Menge Zucker nehmen.

      Liebe Grüße
      Kathleen

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