Werbung, Sponsored Posts, Affiliates und Co.

Heute geht es mir an dieser Stelle um ein unter Bloggern absolut unliebsames und teilweise auch undurchsichtiges Thema – das Thema Werbung. Ich glaube nichts wird so intensiv und so kontrovers diskutiert, wie Werbung auf Blogs. Manche berichten sogar, dass sie Leser verloren haben, nur weil sie Beiträge, die Werbung enthielten, gepostet haben. Ich für mich muss hier sagen, ich mag auch keine Blogs in denen ein Werbebeitrag nach dem anderen erscheint, der also komplett monetarisiert wurde. Im Rahmen allerdings ist es für mich kein Problem.

Ich denke ich spreche im Namen von fast allen Food-Bloggern, wenn ich sage, die meisten haben ihren Blog aus Spaß begonnen. Aus Spaß am Kochen und Backe, aus Spaß am Fotografieren und Schreiben oder einfach um Ihre tollen Rezepte in die Welt zu verteilen. Wenn man dies gut macht, dann kommen nach einiger Zeit nicht nur immer mehr Leser. Nein, auch Firmen werden auf einen aufmerksam und nehmen Kontakt auf. Und hier beginnt das Dilemma für den Blogger, denn wenn er sich entschließt auf ein Angebot ein zu gehen – und sei es nur ein Produkt zum testen an zu nehmen und darüber zu schreiben – dann muss dies als Werbung gekennzeichnet werden. Und das Ganze natürlich erst recht, wenn das erste Geld fließt. Und hier reicht es nicht, wenn „Sponsored Post“ oder „Unterstützt durch“ steht – nein, das Wort Werbung muss ganz klar erscheinen – und das bevor der Leser den Blogpost überhaupt begonnen hat zu lesen. Genau so, wie es zum Beispiel Printmedien auch machen müssen. Gleiches Recht für alle sozusagen.

Ich bin ganz ehrlich, der durchschnittliche Foodblogger wird seinen Lebensunterhalt wohl nicht mit Einnahmen für gesponserte Blogposts bestreiten können. Aber die meisten freuen sich über einen kleinen Beitrag um den Blog am Laufen zu halten. Denn so ein Blog beansprucht nicht nur einiges an Zeit, sondern auch einiges an Geld. Ihr solltet also nicht all zu streng sein, wenn ein Werbepost erscheint. Das Geld fließt komplett in den Blog zurück – um ihn für Euch besser zu machen. Ich denke, das ist im Interesse aller, oder?

Zum Abschluss möchte ich noch sagen, dass auch Werbe-Beiträge natürlich immer meine eigene Meinung widerspiegeln und ich mich nicht beeinflussen lasse. Ich empfehle nur Produkte, von denen auch ich überzeugt bin und die ich auch meiner besten Freundin empfehlen würde.

Ich freue mich, dass Ihr hier seid und meine Blogbeiträge lest. Das ist es, was meine Arbeit wertvoll macht. Und ich hoffe, ihr kommt immer wieder, auch wenn sich mal der eine oder andere Werbepost hier her verirrt.