Thüringer Rostbrätl

Thüringer Rostbrätl
Manche Rezepte begleiten einen für ein ganzes Leben. Was wir als Kinder lieben – das wird uns auch als Erwachsene nicht los lassen. Und so ist es kein Wunder, dass die Aktion „Lecker für jeden Tag“ am heutigen Sonntag nach Familienrezepten sucht. Ich brauchte nicht lange zu überlegen, bis mir Thüringer Rostbrätl einfielen. Diese gibt es in meiner Heimat Thüringen nicht nur an jedem Imbiss zu kaufen, auch bei uns zuhause kamen Rostbrätl regelmäßig auf den Tisch. Meistens war dies am Samstag Abend der Fall. Kein Wunder also, dass mich bereits der Duft in die Kindheit versetzt. Dann sehe ich mich – frisch gebadet, in Schlafanzug und Bademantel und natürlich hungrig. Denn die Rostbrätl kann man nicht nur auf dem Rost – aka Holzofengrill – zubereiten, sondern auch sehr gut in der Pfanne. Und so gab es sie bei uns auch traditionell.

Meistens wurde das Ganze auf einer Scheibe Brot serviert, das von dem Saft des Fleisches und der Zwiebeln durchtränkt war und einfach nur herrlich schmeckte. Dieses habe ich allerdings heute wegen Low Carb weg gelassen. Stattdessen gab es einen Salat dazu. Für das Gute Gewissen wegen der Vitamine. Trotzdem schmeckt das Rezept noch wie Original und auch wenn ich heute nicht mehr in Thüringen wohne, so begleitet mich das Rostbrätl doch und bringt mir immer mal wieder ein Stück Kindheit zurück.

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Ananas-Fenchel-Spinat-Suppe

Ananas-Fenchel-Spinat-Suppe
Wenn jetzt die Tage wieder kürzer werden, dann beginnt wieder die Suppen-Zeit. Auch wenn ich nicht wirklich ein Suppen-Esser bin, so ab und zu muss es einfach mal sein. Aber bevor hier wärmende Suppen zum Thema werden, habe ich heute noch einmal eine kalte Suppe für Euch parat. Aber keine Sorge, dass tut der Ananas-Fenchel-Spinat-Suppe keinerlei Abbruch. Im Gegenteil, das Rezept sollte man sich unbedingt für den nächsten warmen Tag vormerken.

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Coca Cola Spare Ribs

Ribs in Coca Cola

Endlich wieder Herbst! Ja, ich bin ein Herbst-Fan. Ich liebe die bunten Farben und wie die Sonne damit spielt. Ich liebe den leichten Nebel-Schleier, der morgens wenn ich zur Arbeit fahre noch auf dem Land liegt und alles in einem ganz besonderen Licht erscheinen lässt oder wahlweise eine echt mystische Stimmung macht. Ich kann mich zum Beispiel nicht satt sehen an dem Bild, wenn ich aus dem Ort heraus fahre und der Wasserturm des Nachbarorts während ich in der Sonne fahre, sich langsam aus dem Nebenfeld heraushebt. Das ist einfach nur wunderschön. Und zu einem kleinen Teil kommt meine Liebe zum Herbst auch daher, dass ich eine Dachwohnung bewohne. Ich liebe diese Helligkeit, aber im Sommer ist es oftmals eine kleine Plage. Das heißt dann meistens auch, dass es den ganzen Sommer kalte Küche gibt. Umso mehr freue ich mich dann, wenn die Temperaturen wieder etwas kühler werden und ich den Ofen wieder anwerfen kann. Zum Beispiel, um diese leckeren Coca Cola Spare Ribs zu machen.

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Rote-Bete-Apfel-Salat

Apfel-Rote-Bete-Salat

Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber bei mir geht Salat immer. Es geht einfach nichts gegen diese Frische und das gute Gefühl etwas gesundes gegessen zu haben. Und dabei kommt Salat bei uns nicht nur im Sommer auf den Tisch, wenn es einfach zu heiß ist, um etwas richtiges zu kochen. Nein, auch der Herbst bietet einige leckere Salat-Zutaten an und so möchte ich Euch heute diesen leckeren Rote-Bete-Apfel-Salat vorstellen.

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Mein Gastbeitrag auf USA Kulinarisch – Travel Tuesday: Junge Liebe zu New York und ein Rezept für Pork Belly

Wer meinem Blog schon eine Weile folgt weiß, dass ich im letzten Jahr mein Herz an New York verloren habe. Es brauchte erst einen kleinen Tritt vom Leben, aber seitdem möchte ich jederzeit gerne in die Stadt die niemals schläft zurück kehren. Und so ist es mir eine Ehre heute beim Travel Tuesday von USA Kulinarisch dabei zu sein.

Dort erzähle ich nicht nur, wie es zu meiner jungen Liebe zu New York kam, sondern es gibt auch ein tolles Rezept für Stowe Mountain Lodge Pork Belly und karamellisierte Tomaten. Schaut doch mal rüber

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Schweinebrust in Cidre gegart

Schweinebrust in Cidre gegart
Was für ein Mistwetter da draußen. Seit Stunden regnet es am laufenden Band. Wobei mich das auch beruhigt. Ich liebe es, wenn der Regen sanft auf meine Dachfenster prasselt. Das hat so etwas entspannendes. Genau die richtige Zeit für ein gutes Buch und natürlich gutes Essen. Endlich gibt es wieder frischen Apfel-Cidre, so dass ich meinen Restbestand gleich mal dazu genutzt habe zusammen mit jeder Menge wunderbarer Gewürze ein Rezept zu kreieren.

Ich bin ja ein echter Herbst- (und Frühlings-) Fan. Endlich sind die Temperaturen hier in der Wohnung wieder aus zu halten. Man hat wieder Spaß zu kochen und denkt nicht nur daran, was man auf den Tisch bringen kann, ohne die Raumtemperatur weiter zu erhöhen. Ich liebe meine helle Dachwohnung, aber im Sommer kann sie echt zur Hölle werden. Wohingegen der Herbst geradezu danach schreit, es sich mit einer Kuscheldecke im gemütlichen Sessel bequem zu machen. Für mich die perfekte Entspannung. Und wenn dann auch noch mein Bauch etwas gutes bekommt, dann umso besser.

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Schirmpilz-Schnitzel

Gebratener Schirmpilz
Burnout – die Modekrankheit unserer Zeit. Es wird viel darüber gesprochen und noch mehr darüber geschrieben. Aber nur wer es selbst einmal erlebt hat oder kurz davor stand weiß, was genau dieses Wort bedeutet. Wenn man sich selbst verliert und alles, was einem mal wichtig war, an Bedeutung verliert und man sich selbst nur noch im Kreis zu drehen scheint im Versuch, irgendwie durch zu kommen. Genau das ist der Grund für meine lange Pause. Ich weiß gar nicht, wie oft ich in den letzten Wochen mir vorgenommen hatte etwas zu schreiben, wie oft ich vor dem Computer saß und kein Wort zustande gebracht habe. Und wie oft ich ein schlechtes Gewissen hatte – meinen Lesern, Freunden und auch Kooperationspartnern gegenüber. Bis einem klar wird, wie sehr man sich selbst damit noch mehr unter Druck setzt. Als wäre der äußere Druck noch nicht genug. Bis der Punkt kommt an dem man weiß, so geht es nicht mehr. Und heute – nachdem ich mich eine ganze Woche einfach nur wirklich aus allem zurückgezogen habe – geht es mir wieder soweit gut, dass ich Lust hatte, Euch endlich wieder einmal ein Rezept zu präsentieren. Langsam und mühsam kämpfe ich mich so zu dem zurück, was mir wirklich wichtig ist. Und dazu gehört auch dieser Blog.

Inzwischen ist es Herbst geworden. Und was passt da besser als ein leckeres Pilz-Rezept? Und da Schirmpilze in diesem Jahr wirklich in Hülle und Fülle wachsen, habe ich sie gerade für mich entdeckt und so gibt es seit kurzem immer mal wieder ein solches Schirmpilz-Schnitzel. Eine vegetarische Alternative – lecker und gesund. Und trotzdem so voller Geschmack.

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Grünkohl-Pesto

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Grünkohl-Pesto

Grünkohl und Sommer? Passt das zusammen? Oh ja, das tut es. Normalerweise ist Grünkohl ja eher ein Herbstgemüse, aber gerade jetzt im Sommer ist der Grünkohl in Mamas Garten noch richtig schön kräftig und grün und frisch und lässt sich so wunderbar ungekocht zubereiten. Zum Beispiel in einem herrlich sommerlichen Grünkohl-Pesto.

Dabei kommt die leichte Schärfe des Grünkohl erst richtig zum Einsatz und bildet einen guten Gegensatz zum würzigen Parmesan. Das Pesto wird dadurch richtig harmonisch und lecker. Und die Küche bleibt kalt, was bei der Hitze der letzten Wochen manchmal ganz gut war.

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Time to say goodbye – das letzte Foodblogger-Camp in Reutlingen

Foto-Session
Ich bin ja ein echter Fan des Foodblogger-Camp in Reutlingen. Bereits beim ersten Mal 2014 war ich mit dabei und total begeistert. Und so war ich total glücklich, als ich auch bei der zweiten Auflage 2015 ein Ticket ergattern konnte. 2016 hatte ich dann leider kein Glück und das Foodblogger-Camp fand ohne mich statt. Und im Februar diesen Jahres war ich genau zu der Zeit mal wieder in New York unterwegs.

Umso glücklicher war ich, als ich für den Termin im Juli wieder ein Ticket bekam. Zur Freude mischte sich aber kurz darauf auch etwas Trauer, als ich eine Mail der Veranstalter des Foodblogger-Camp erhielt, dass Reutlingen das letzte in dieser Art wäre. Ich persönlich fand das sehr schade, aber ich konnte es auch verstehen. Es steckt doch jede Menge Arbeit in der Organisation.

Und so machte ich mich am zweiten Juli-Wochenende auf den Weg nach Reutlingen. Da es für mich gleich danach weiter Belgien ging, erfolgte die Anreise diesmal nicht gemütlich mit dem Auto, sondern mit dem Zug. Nun ja, was auch gleich in die Hose ging, denn ab Metzingen (eine Haltstelle vor Reutlingen) war die Zugstrecke gesperrt und wir mussten mehrere Stunden ausharren, bis es endlich das letzte Stück weiter ging. Und so verpasste ich leider auch gleich mal das Vorabend-Event.

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Ceviche – das peruanische Nationalgericht

Ceviche
Es gibt solche Rezepte, von denen liest man und will sie unbedingt mal ausprobieren und kommt aber nicht dazu. So erging es mir mit Ceviche. Schon als ich das erste als davon gehört habe, war ich total begeistert und wollte es nachkochen. Was allerdings vorerst irgendwie an meinem Wohnort scheiterte. Denn hier im Süden ist es schwierig passenden frischen Fisch zu bekommen. Beziehungsweise habe ich der Frische der Fische nicht getraut. Denn es ist irgendwie logisch, dass der Fisch hier doch einige Tage unterwegs gewesen sein musste. Und mit diesen Gedanken im Hinterkopf verging mir der Spaß daran ihn roh zu essen.

Doch dann bot sich in unserem Urlaub in Dänemark die passende Gelegenheit, Ceviche endlich einmal aus zu probieren ….

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